Von dem Gedanken der diesjährigen Olympischen Sommerspiele in Tokio inspiriert, organisierte die MediCare Seniorenresidenz Wölper Ring ihre eigene kleine Senioren-Olympiade.

„Moderner Senioren 5-Kampf“ war angesagt und begeisterte die Senioren. Zu den Disziplinen zählten z.B. Bolaball, Kegeln, Wasser-Slalom-Lauf und Handtaschenweitwurf. Bei dem Handtaschen-Weitwurf brillierten nicht nur die Damen, sondern auch die Herren hatten ein besonderes Talent in dieser Disziplin. Sportliche Betätigung wird im Alltag der Residenzbewohner groß geschrieben. Auf dem Programm steht mindestens dreimal pro Woche bewegungsfördernde Aktivitäten – „man muss ja im Training bleiben“, so Kyra Volz (Ergotherapeutin).
Zur Siegerehrung wurde selbstverständlich die Nationalhymne angestimmt und vollmundig gesungen, Stolz und Freude zeichnete die Gesichter der Teilnehmer. Bronze, Silber und Gold wurden überreicht an : Frau Hormann, Frau Klusen und Frau Sterner. Frau Sterner, die den ersten Platz belegte, konnte ihr Glück kaum fassen. Sie erfreute sich, wie auch Platz zwei und drei, an einem Frühstücksgutschein. Ein besonderer Dank gilt hier Edeka Hanekamp, der uns die Gutscheine sponserte.

Sportliche Betätigung werde auch im Alltag der Heimbewohner groß geschrieben, erzählt Antje Huth. Mindestens zwei- bis dreimal in der Woche stehen Basketball, Fußball und gymnastische Übungen auf dem Programm. „Das fördert und erhält die Beweglichkeit.“ Und auch wenn beim Fußball das Leder nicht über den halben Platz geflankt, sondern eher zum Mitspieler geschoben wird, so hätten doch alle Freude daran.

„Irgendwann einmal haben wir gesagt, wir könnten die olympischen Disziplinen doch auf ein seniorengerechtes Angebot herunterbrechen“, sagt Huth zum Entstehen der Seniorenolympiade, die von der Premiere an „ein unheimlich großer Erfolg“ gewesen sei. „Unsere Heimbewohner freuen sich jedes Jahr darauf“, sagt sie. Auch Hans Thiemig. Der 92-Jährige hat früher mal in Grimma aktiv Fußball gespielt. Und obwohl er jetzt im Rollstuhl sitzt, absolviert er den Parcours ohne fremde Hilfe. Ob die Stationen eine Herausforderung darstellten? „Nein, alles normal“, hält er den Ball flach.

Bei der Siegerehrung am späten Nachmittag nahmen alle Teilnehmenden der “Seniorenolympiade” ihre Siegerurkunde entgegen und feierten den Erfolg mit einem Glas Sekt. Heimbeiratsvorsitzende Käthe Seifert dankte den Organisatorinnen von der Sozialen Betreuung im Namen aller Bewohner für ihr Engagement und die “tolle Aktion”, die im kommenden Jahr in die nächste Runde gehen soll.

In diesem Jahr ist die Sportwelt auf Rekordjagd. Man denke zum Beispiel an die Olympischen Sommerspiele, die im Juli/August in Tokio abgehalten werden. Von diesem Gedanken inspiriert veranstaltete das Pflegewohnen “Am Wasserturm“ eine Seniorenolympiade. Bei sommerlichen Temperaturen konnte das Sportfest unter freiem Himmel, im bunt geschmückten Innenhof stattfinden. Die Seniorinnen und Senioren stellten sich mit viel Freude der Herausforderung eines „Vierkampfes“: Kartoffelsocken-Weitwurf, Zielwurf, ein Tisch-Labyrinth und Sitzfußball.
Erinnerungen an Sportfeste aus längst vergangenen Kinder-und Jugendtagen wurden rege ausgetauscht.

Bei diesem Fest ging es weniger darum einen Sieger zu küren. Vielmehr ging es darum sich zu mobilisieren, in Erinnerungen zu schwelgen und mit Spaß an der Bewegung sportlich zu betätigen. So freuten sich am Ende alle Teilnehmer über eine Urkunde und eine Medaille.

Um das sportliche Ereignis ausklingen zu lassen wurde zum Abschluss im Innenhof gegrillt. Am Nachmittag gab es noch eine eiskalte-süße Überraschung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden!